Musik-News: neues Album von Ferge X Fisherman

Die Fakten:

Band: Ferge X Fisherman
Genre: Rap, Hip Hop, Jazz
Das ist neu: Album Duality (VÖ 01.04.22)
Das steht an: Deutschlandtour im Mai

Die Analyse:

Das neue Album von Ferge X Fisherman, passt perfekt zur Jahreszeit – greift euch ’ne Musikbox oder Kopfhörer, sucht euch einen Platz in der Sonne und lasst die Gedanken zu den Sounds von Duality treiben. Die alternativen Hip-Hop-Beats gespickt mit lässigen Jazz-Elementen erzeugen Entspannung wie ein Mobile über einem Kinderbett – und dabei ist das Album alles andere als einschläfernd. Die Vocals und Lyrics lassen einen in Trance sinken und leiten durch lebendige Geschichten, voller taffer Realitäten, Liebe und Sommer. Ferge X Fisherman haben auf ihrem Album außerdem starke Gäste am Start. Zusammen mit dem japanischen Jazz-Trompeter Akuya Kuroda, dem US-amerikanischen Rapper Black Milk, dem neuseeländischen Soulsänger Noah Slee und Sängerin Hunter Rose aus Südafrika gelingt ihnen ein einzigartiges Gesamtwerk voller bunter Überraschungen.

Autorin:

Hutham Hussein

Verlosung: 2×2 Tickets für Und wieder Oktober + Jante

Zusammen mit ihren Musiker-Kollegen von Jante gehen Und wieder Oktober auf eine gemeinsame Deutschlandtour mit lauter Doppelkonzerten. Die Freude ist groß: Nach coronabedingter Zwangspause kann die ursprünglich für 2020 geplante Tour endlich stattfinden.

Wir verlosen insgesamt 2×2 Tickets für die folgenden Konzerte:

  • 25 März 2022 Düsseldorf: The Tube  
  • 26 März 2022 Köln: Artheater
  • 27 März 2022 Wermelskirchen: Kattwinkel’sche Fabrik
  • 12 April 2022 Hamburg: Astra Stube 
  • 13 April 2022 Berlin: Art Stalker
  • 14 April 2022  Leipzig: Moritzbastei
  • 16 April 2022  Chemnitz: Club Krone

Um teilzunehmen, geht auf unser Instagram-Profil und kommentiert bis 10 Uhr am Donnerstag, den 24. März unter dem Post zur Verlosung, zu welchem der Konzerte ihr gern kommen möchtet. Ganz wichtig: Wir benachrichtigen die Gewinnerinnen und Gewinner nach Ablauf der Frist mit einer PM. Wenn ihr benachrichtigt wurdet, habt ihr bis 17 Uhr am Donnerstag Zeit, uns zu antworten und zwei Namen zu nennen, die wir für euch auf die Gästeliste setzen sollen. Meldet ihr euch nicht rechtzeitig zurück, rückt jemand anders als Gewinner*in nach.

Wer keinen Instagram-Account hat, kann trotzdem teilnehmen: Einfach eine E-Mail mit zwei Namen für die Gästeliste und Wunschtermin an redaktion@musik-unterm-radar.com schicken. Die Frist bleibt die gleiche.

Hier könnt ihr schon mal reinhören:

Avielle im Interview: „Kunst eröffnet Dialoge dort, wo sie schwierig erscheinen.“

Auf der ganzen Welt fühlt sich Singer und Songwriterin Avielle zu Hause. Soundtechnisch entführt sie mit ihren Balladen auf eine musikalische Zeitreise – und mit ihren Lyrics in verträumte Mystik. Avielle schreibt über Natur, Liebe und gesellschaftliche Herausforderungen. Ihre Begeisterung, neue Räume zu erschließen, ihre Begegnungslust und das feinsinnige Lauschen in die Natur erschaffen ein einzigartiges musikalisches Gesamtwerk mit Sounds, die die Knie weich werden lassen. Avielles Debütalbum Oread erscheint am 18.03.

© Avielle

Musik unterm Radar: Du hast schon jung angefangen Musik zu machen, zuerst Klavier und Gitarre gespielt, bis du darüber auch zum Songwriting gefunden hast. Dann hast du ein Politikwissenschaftsstudium zwischengeschoben und bringst jetzt dein Debütalbum raus. Wie stoßen diese zwei sehr unterschiedlich geladenen Pole – Musik und Politik – in deiner Kunst aufeinander?

Avielle: Ich war schon immer sehr fasziniert davon, wie man Menschen zusammenbringen, Konflikte auf alternativere Arten betrachten und transformieren kann. Das ist ein Thema, das mich immer wieder begleitet. Auf einer Meta-Ebene geht es darum, Dialoge zu führen – allgemein mit meiner Kunst, aber auch als Politikwissenschaftlerin. Dialoge dort zu eröffnen, wo sie vielleicht schwierig erscheinen. Bei der Kunst, die ich mache, ob Musik, Videokunst, oder sonstige Kunstprojekte, geht es immer darum, Leute zusammenzubringen und Dialoge zu ermöglichen. Es ist sehr stark in mir verankert, dass ich wirklich glaube, dass wir das schaffen können, egal wie unterschiedlich wir sind.

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Dr. Umwuchts Tanzpalast: bunte Truppe aus Bamberg

Sie sind zu sechst und versprühen ein musikalisches Konfetti aus Witz, Lebensfreude und satter Instrumentation: Dr. Umwuchts Tanzpalast aus Bamberg geben Gas.

Seit der Gründung 2010 musste sich besetzungstechnisch erst noch einiges zurechtruckeln, außerdem sind zwei EPs und ein Album entstanden und verschiedenste Konzerte und Festivals gespielt worden. Seit 2020 gibt es Dr. Umwuchts Tanzpalast nun in der aktuellen Besetzung und ein neues Album steht für Mai bereit. Zu hauseigenen Gitarren, Bass, Schlagzeug, Piano, Banjo, Ukulele, Saxophon, Percussion, Synthies, Glockenspiel und Gesang kommen dabei ab und an auch noch Gastmusiker*innen dazu.
Dr. Umwuchts Tanzpalast haben je nach Anlass ein Feeling für breiten Klangteppich, vollen Sound, wohleingesetzte Pausen und fetzige Rhythmik. In ein Genre wollen sie zwar nicht so recht passen, ein Versprechen gibt aber immerhin der Bandname selbst schon ab – denn tanzbar ist die Mucke allemal.

Fazit: Dank geballter musikalischer Manpower gibt es von Dr. Umwuchts Tanzpalast eine wilde Mischung aus Folk, Pop, Liedermacher, Off-Beat-Swing und Disko zu hören.

  • Meilensteine:
    • 2012 EP Bügelhits für Mutti
    • 2015 EP Innovativ, Authentisch, Nah am Menschen
    • 2018 Debüt Freizeit als Beruf
  • Links:

Porridge Radio: kantiger Alternative-Sound

Sängerin und Gitarristin Dana Margolin, Schlagzeuger Sam Yardley, Keyboarderin Georgie Stott und Bassistin Maddie Ryall haben zuhause in Großbritannien schon mächtig Eindruck hinterlassen: Mit ihrer Band Porridge Radio wurden sie in einer Top-40-Liste des Guardian aufgeführt, die BBC spielte ihre Songs im Radio und ihr zweites Album war für den Mercury Award nominiert. Nach Rice, Pasta and other Fillers (2016) und Every Bad (2020) kommt im Mai das dritte Album der Band. Heißen wird es Waterslide, Diving Board, Ladder To The Sky.

Neben ihrem Händchen für coole Albumtitel haben die Vier auch einen ganz charakteristischen Sound entwickelt. Porridge Radio ist dabei keine Band der schönen Melodien und zarten Klänge. Die Truppe ist direkt, selbstbewusst und voller Ecken und Kanten – und genau das macht den besonderen Stil aus. Der Gesamtsound wird getragen von einer ungeschliffenen E-Gitarre, dem verspielten Keyboard und einer Frontfrau, die es so sicher kein zweites Mal gibt.

Fazit: Porridge Radio schrauben sich in ihren Songs bis zur Ausgelassenheit nach oben. Man hört: Die Musik ist vor allem auch für die Bühne gemacht. Es wird also Zeit, dass es die Band nach der Zwangspause hoffentlich bald wieder live zu hören gibt.