Ich und Du, Du und Ich – und der Herzschmerz zwischen uns. Das Chaos rund um erfolglose Liebe ist Thema bei This Time For Real, einem Hamburger Newcomer-Quartett bestehend aus Fee, Gerrit, Philipp und Arne.
Mehr als Rhythmusgruppe und Vocals brauchen This Time For Real eigentlich nicht, um die Soundkulisse ihrer Songs auszufüllen. Ihr Stil reiht sich dabei in der Pop-Punk-Landschaft ein, doch ihre Texte schlagen tiefer, als wir es von manch anderen Bands gewohnt sind; sobald Fee mit ihrer starken Stimme anfängt zu singen, geht es nicht mehr um die stereotypen Liebesballaden des Pop, sondern um eine spürbar zerbröckelnde Beziehung zweier Menschen.
This Time For Real erzählt dabei in jedem ihrer Songs aus der Perspektive des „Ichs“. Und wir als Hörer*innen? Wir können selbst entscheiden, wer wir in den Lyrics von This Time For Real sein wollen und uns entweder ebenfalls als „Ich“ verstanden fühlen, die Emotionen der Texte nachempfinden – oder aber als das mit Schuldbewusstsein beladene „Du“, dem Gegenstück in der erfolglosen Liebesbeziehung. Seit ihrer Gründung hat das Quartett erst drei Singles veröffentlicht, trotzdem haben sie eine klare Vorstellung, wo sie mit ihrem Sound hin möchten. Der neueste Song heißt „Waiting“ und dreht sich ums ständige Warten auf eine Person, die nicht kommen wird. Die übliche Rhythmusgruppe aus Drums, Bass und Gitarre wird hier neu durch Klavier und Violine ergänzt.
Fazit: This Time For Real bringen einen Pop-Punk-Stil mit, den ihr vielleicht schon kennt – doch ihre Songs treffen trotzdem direkt ins Herz, und zwar gezielt.
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