Leo Kaminski gehört zu den aufstrebenden Musikern im Deutschrap-Spektrum. Der gebürtige Aachener, der aktuell in Köln wohnt, veröffentlichte Songs mit $ONO$ CLIQ und 9inebro, war „Upcoming Act oft the Month“ bei HipHop.de und etablierte sich unter anderem durch einen Auftritt auf dem splash!-Festival 2025 als Teil der neuen Generation melodischer Rap-Artists. Der nächste Schritt für ihn ist seine EP „Flugangst“. Unser Autor hat mit Leo über seine eigene Interpretation von Flugangst gesprochen und über den allerersten Beat, auf den er stolz war.

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Musik unterm Radar: Deine EP „Flugangst“ erscheint am 10. Juli. Vier Singles und Musikvideos hast du schon veröffentlicht. Wie fühlst du dich?
Leo Kaminski: Gerade fühle ich mich ein bisschen unter Druck, weil die Zeit kurz vor Release natürlich die heißeste Phase ist. Wenn ich aber tief fühle, freue ich mich auf jeden Fall sehr, dass die EP endlich bald bei den Leuten ist. Es ist ein Mix aus Stress und viel Vorfreude.
Und warum „Flugangst“?
Bei Flugangst geht es für mich um das Rauskommen aus alten Mustern, aus einer kleineren Heimatstadt und alten Freundeskreisen. Aktuell passiert bei mir gerade mit Hinblick auf die Musik ziemlich viel und wenn Dinge sich verändern, stellt sich manchmal die Frage: Mag ich das überhaupt oder ist das nur die Angst, die ich spüre? Solche Gefühle fassen für mich das Wort „Flugangst“ zusammen, die auch im Titeltrack der EP thematisiert werden.
Du hast schon mit 14 Jahren eigene Musik mit Beats gemacht. Welches Programm hast du dafür benutzt?
Ich habe damals auf dem Laptop meines Vaters mit GarageBand angefangen und mich damit ein wenig ausgetobt. Später bin ich dann zu Ableton gewechselt und habe damit auch nie aufgehört.
Kannst du dich an den ersten Beat erinnern, auf den du stolz warst?
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