Wie viele Menschen braucht es für einen starken Song? KUOKO aus Hamburg zeigt, dass es auch alleine geht, und zwar richtig gut.
Die Singer-Songwriterin schreibt, singt, produziert und mischt ihre Songs von Anfang bis Ende selbst. Darin kombiniert sie Themen wie Selbstliebe und Freundschaft mit DIY-Elektropop.
Im Jahr 2021 veröffentlichte KUOKO ihr Debütalbum, das in der Presse breit besprochen wurde – unter anderem im Spiegel. Ihre Musik bewegt sich hauptsächlich im Pop-Genre, unterstützt von melancholischen und atmosphärischen Tönen in Up-Tempo-Beats. Genau diesen Vibe finden wir etwa in der Single „Friends Don’t Break Up“ von der für Ende April angekündigten EP Music Is Medicine. Der Song handelt von Differenzen und dem Auseinanderleben zwischen Freunden – ein Motiv, das wohl vielen Menschen bekannt ist.
Weiter regt sie Hörer*innen aber auch mit politischen Statements zum Nachdenken an. In ihrem Song „Yellow Fever Gaze“ zieht sie mit minimalistischem Elektropop das Fetischisieren asiatisch gelesener Menschen ins Lächerliche. Sie beschreibt auf ironische Art, dass es kein Kompliment ist, Menschen aufgrund ihres Aussehens als exotisch zu bezeichnen: „I’m not exotic, I’m just tired.“
Zwischen Selbstreflexion und politischen Statements schafft KUOKO einen authentischen Elektropop, der Hörer*innen einen Einblick in ihre Kunst gewährt.
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