GRW-Trio: Drei Blues-Profis haben sich gefunden

Jeder für sich waren Franck L. Goldwasser (Gitarre), Roger C. Wade (Mundharmonika) und Christian Rannenberg (Piano) schon hochkarätig solo oder in anderen Konstellationen unterwegs. Als neuestes Projekt haben sich die drei Blueser nun zu einem Trio zusammengetan, das sich hören lassen kann.

Der doch sehr nüchterne Name Goldwasser/Rannenberg/Wade-Trio wird dabei direkt wieder ausgebügelt von dem Sound, den die drei an den Tag legen. Denn auf dem ersten gemeinsamen Album Crazed And Dangerous hören wir den Blues genauso, wie er sein sollte: mit jaulendem Wah Wah von der Mundharmonika, weichen Bottleneck-Gitarrensoli, Blues- und Boogie-Klavier und tänzelndem Wechselspiel zwischen dem Gesang und den Fills der Instrumente.

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Nordir: mystischer Indietronic-Sound

E-Drums, Looper, E-Gitarren und Synthesizer kommen zum Einsatz, wenn Viktor Nordir und Lars Maier ihr modernes Klanggeflecht ausklamüsern. Das Ergebnis ihres Duos Nordir ist ein verträumter Mix aus Indiepop, psychedelischen Retro-Einflüssen und einer hypnotischen Stimme.

Die beiden Mitte-dreißig-Jährigen engagieren sich mit ihrer Musik außerdem durch Auftritte auf Festivals gegen Fremdenfeindlichkeit – was ihnen vielleicht auch wegen ihrer eigenen Geschichte am Herzen liegt (Viktor wurde in Sibirien geboren, Lars in Malaysia). Heute werkeln die beiden in Ulm an ihrer Musik und haben dafür nicht nur den Deutschen Rock und Pop Preis abgesahnt, sondern auch schon mit Größen wie Get Well Soon auf einer Bühne gestanden.

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Alva: softe Pop-Jazz-Mischung

Verträumt und halb wie in Trance spielen sich Alva an Klavier, Gitarre und Schlagzeug durch eine Welt aus Folk, Pop und Jazz.

Jannike (Gesang, Piano, Percussion) und Jan (Gesang, Gitarre, Drums, Percussion) kommen ursprünglich aus Freiburg und Kassel und haben ihr Duo Alva 2020 in Dublin gegründet, bevor es sie inzwischen wieder in den heimischen Schwarzwald zurück gezogen hat.
Mit ihrem recht minimalistischen Stil und einem jazzigen Einschlag strahlen Alva Ruhe und Ausgeglichenheit aus. Jannikes voluminöse Stimme trägt die Songs. Mit den Backings ihres Bandkollegen entsteht phasenweise eine dezente Zweistimmigkeit.

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