Manchmal braucht es einen Schritt zurück, bevor es vorwärtsgehen kann. Für die österreichische Sängerin Filiah bedeutete das, ihre Musik und sich selbst nach einer Krise wieder neu zu entdecken. „Ich möchte, dass sich meine Lieder wie ein kleines Zuhause anfühlen. Ein Ort, an dem man sich sicher, verstanden und geborgen fühlt, und sei es nur für einen Moment“, sagt sie selbst über ihre Musik. Ihren Stil beschreibt sie als „Indie-Folk mit einem glitzernden Funkeln von Pop“.
Von einer musikbegeisterten, alleinerziehenden Mutter großgezogen, bringt die Künstlerin, die bürgerlich Nina Schwarott heißt, sich selbst das Gitarrespielen bei und beginnt früh erste Songs zu schreiben. Heute verbindet sie akustische Folk-Elemente mit dezenten Pop-Einflüssen, ohne dabei die Intimität ihrer Songs zu verlieren. Warme Gitarren, atmosphärische Arrangements und einfühlsame Texte bilden das Fundament ihrer Musik.
2022 veröffentlichte sie in Eigenregie ihr erstes Debütalbum For Someone. Rückblickend sagt sie, sie habe damals gar nicht gewusst, wen sie um Hilfe hätte bitten können – und gleichzeitig wollte sie sich selbst beweisen, dass sie alles allein schaffen kann. Also schrieb sie die Songs allein, produzierte das Album selbst und managte nebenbei ihre Karriere.
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