Brosie: Vom Lebenschaos zum Soundtrack

Ihren eigenen Stil beschreibt Brosie als „Indie Poptimism“. Also Indie-Pop – nur eben mit einer Extraportion Energie und Gefühlschaos. Brosie verbindet teils schwere Themen mit einem Sound, der Spaß macht und auch mal ordentlich knallt.

Brosie ist in Österreich geboren, hat ihre frühen Zwanziger in den Niederlanden verbracht, einen Zwischenstopp in Hamburg eingelegt und sich dann in das Künstlerchaos Berlins gestürzt. Mit ihrer ersten Single „Coulda Shoulda Woulda Enthusiast“ begann Brosie 2024 ihre musikalische Laufbahn. Im selben Jahr erschien ihre Debüt-EP Waiting to Be Discovered.

Mit ihrer EP Spiraling Down Memory Lane! ist es inzwischen persönlicher geworden: Darauf verarbeitet sie unerreichbare Liebe, gescheiterte Beziehungen und zerbrochene Freundschaften. „Now it’s freezing between the phone lines“, schreibt sie in ihrem Track „water your plants“. „Banger Bakery“ nennt sie das Studio, in dem sie ihre Musik produziert – aber passt das auch?

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diggidaniel: Melancholie in tanzbar

„90bpm. Hip Hop. Beat.“ So hat diggidaniel noch seinen ersten Song beschrieben. Heute klingt seine Musik ein bisschen anders. Mit melancholischem Sound und den Zügen der 80er Synth-Pop und Wave-Sounds reiht sich diggidaniel neben Edwin Rosen, Nils Keppel, Temmis oder Streichelt unter den NNDW-Artists ein.

Seine Musik bleibt dabei zeitlos. diggidaniel lässt gerne die Genregrenzen verschwimmen und macht seine Musik tanzbar – die melancholische Grundstimmung bleibt aber bestehen. 

diggidaniel heißt eigentlich Daniel Pham und kommt aus Hannover. Seit Ende 2021 ist seine Musik auf den üblichen Plattformen zu hören. Mittlerweile hat er eine Reihe von Singles und eine EP veröffentlicht, darunter auch ein Feature mit Steintor Herrenchor im gemeinsamen Track „wollte nie“. 

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Streichelt: NNDW zwischen Kuschelkurs und Rosenkrieg

„Fühlt euch gestreichelt“, heißt es auf dem Profil von Streichelt auf Spotify. Aber der NNDW-Artist aus Nürnberg kann auch ganz anders: Streichelt bewegt sich gern zwischen den Sounds, probiert, produziert und provoziert manchmal auch ein bisschen. 

Bevor er Streichelt ins Leben gerufen hat, hat sich Johannes Weichelt schon durch viele Genre-Kosmen, Bandprojekte und musikalische Baukästen probiert. 2023 startete er dann sein neues Projekt – erstmals solo und auf deutsch. Seitdem produziert, schreibt und veröffentlicht er viel selbst oder im engen Kreis. Streichelt geht seinen eigenen, unaufgeregten Weg und entwickelt sich mit. Da ist also nicht dieser eine Sound oder dieses eine Thema. Johannes probiert sich aus. Ein bisschen unfertig, ein paar DIY-Vibes und eben diese Unperfektheit machen Streichelt nahbar.

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