Bei Lena Schütten und Simon Schiller und ihrem Duo Frame The Moon sollten insbesondere Fans von catchy Synthies und luftigem Indie-Pop hellhörig werden. Die taufrische Debüt-EP der Kölner*innen heißt !Who We Are?. Unterstützung erhielten sie dafür von Produzent Peter „Jem“ Seifert (Udo Lindenberg, Andreas Bourani).
Frame The Moon singen von den Struggles ihrer Generation, von Identitätssuche, dem Ausbrechen aus Erwartungen, von mentaler Gesundheit. Die beiden haben ein Händchen dafür, trotz recht massiger Themen unbeschwerte Vibes und Zuversicht zu transportieren.
Je nach Song schlägt die Soundstimmung mal mehr in die eine („Cry“) oder andere („My Own Devil“) Richtung aus. Ihre eigene Bezeichnung „melancholischer Optimismus“ trifft das wohl ganz gut. Die erste EP ist insgesamt eine runde Sache geworden, Gesang und Instrumente finden im schön austarierten Mix ihren Raum, und wenngleich viel Synthesizer schnell auch nervig werden kann, tut er es hier erfrischenderweise nicht.
Fazit: Auf den ersten Blick leichtfüßig und nach Frühlingssonne klingt bei Frame The Moon oft auch mit: Manches ist Fassade, jede und jeder hat ein Päckchen zu schleppen. Mit ihrer ersten EP ist ihnen eine gute Vorstellung von sich als Band gelungen.
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