Fewjar: grooviger Hauptstadt-Indie

An ihre Songs lassen die Mitglieder der Berliner Band Fewjar erst einmal niemanden ran. Stattdessen packt die Band von Songwriting bis Aufnehmen und Mischen alles selbst an. Und weil die drei ihr Handwerk nun mal verstehen, geht das Konzept wunderbar auf.

2013 bastelten Fewjar ihr Album noch vom WG-Zimmer aus, inzwischen entstehen die Songs im eigenen Studio in Berlin-Weißensee. Nach einer Reihe von Alben, EPs und Touren haben die Bandmitglieder Jakob Joiko, Felix Denzer und Andre Moghimi inzwischen ein neues Album und – wenn alles gut geht – für September/Oktober auch eine Deutschlandtour in Aussicht gestellt.
Die Band spielt mit Erwartungen; klassische Pop-Melodien sucht man vergeblich, dafür fühlt man sich gleich von der unverschämten Coolness der Musik angesteckt. Die Songs der drei leben von Vorwärtsdrang, eigenwilligen Ideen und der bodenständigen Art mit der die Band sich durch ihre Songs groovt.

Fazit: Grundsätzlich strahlen Fewjars Songs eine gewisse Ausgeglichenheit aus: Eingewebt werden verschiedene Einflüsse, etwas Nostalgie, dazu gibt’s markante Instrumentalmotive und clever eingesetzte Pausen – und schon brennt sich einem der klassische Fewjar-Sound ins Gehirn.

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