Punk, Metal, Hiphop und Dubstep in einem? Da klingelt doch was?! Ein amerikanisches Duo lässt an revolutionäre The-Prodigy-Zeiten erinnern: Ho99o9 ist da! Und das lauter denn je.
Seit 2012 vermischen sie alles, was ihnen an Musik in die Finger gerät: theOGM und Eaddy nennen sich die beiden, die ihre Gedanken musikalisch in die Welt schreien. Gegründet in New Jersey erobern sie die Herzen der Liebhaber*innen lauter Musik im Sturm. Mit dem Auftritt beim Afropunk-Festival 2014 bekamen Ho99o9 (gesprochen: Horror) einen Platz in der Newcomer-Liste „10 New Artists you need to know“ des Rolling Stone und sind seitdem weder in ihrer Kreativität noch auf der Bühne zu stoppen.
Einen nie ausgehenden Joint, zahllose geexte Biere, Outfits, die dem Namen Ho99o9 alle Ehre werden lassen und unzählige Moshpits später: Die Craziness des Duos auf der Bühne und die Facetten ihrer Musik reißen einen mit. Zwischen Industrial-Punk-Nummern und Dubstep-Metal-Kombis, die nicht nur das Trommelfell, sondern auch das Hirn wackeln lassen, ertönen fast schon melancholische Indie-Rap-Tracks die Luft zum Atmen lassen.
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Wer sie jetzt schon kennt, kann vielleicht irgendwann mal angeben: Unsere vielversprechendsten Lieblingsbands aus dem letzten Jahr.
Was live passiert, kann man zumindest musikalisch nacherleben. Im September 2025 erschien ihr neustes Album Tomorrow We Escape. Das beginnt mit der Ruhe vorm Sturm im Track „I Miss Home“. Doch die hält nicht lange. Dicke Basslines, Sounds aus den Hinterwelten der Distortion-Geräte und ein gewaltiges Gitarren-Chaos zerstören spätestens im dritten Track „Target Practice“ dieses Idyll. Das Gewitter tobt sich aus – und zieht vorüber. Und mit ihm die Gedanken aus dem Alltag, die das Duo in seiner Musik verarbeitet.
Mit Ende des Gewitters beginnt die Ruhe vor einem neuen Sturm. Und der wird vielfältig, nachdenklich, überraschend, und vor allem eins: laut! Ho99o9 eben.
- Meilensteine:
- 2015 Debüt Dead Bodies in the Lake
- 2022 Skin
- 2025 Tomorrow We Escape
- Links:
Autor:
Wir sind wie alle im Musikbusiness außer Taylor Swift: chronisch broke…
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