Brew Berrymore im Interview: „Wir haben keinen 3-Jahres-Plan, wir haben Spaß“

Benedikt Wagensonner ist Sänger der Regensburger Band Brew Berrymore. Ihre Indie-Synth-Pop-Rock-Mischung haben Benedikt, Maximilian Artinger (Keyboard, Synthesizer), Moritz Petschko (Bass, Backing Vocals), Daniel Brandhuber (Drums) und Robert Rauchnecker (Gitarre, Backing Vocals) „Alpaca Rock“ getauft. Wenn Brew Berrymore nicht gerade Musik machen, findet man sie in ganz verschiedenen Bereichen: im Studium (Wirtschaftsinformatik, Soziale Arbeit), als Psychologe in einer Justizvollzugsanstalt, als Dolmetscher für Spanisch oder als Kinderintensivpfleger. Oder sie schippern mit einem Kasten Bier im Kanu auf der Donau oder dem Regen.

Musik unterm Radar: Darf man sich eigentlich einfach so nach berühmten Menschen benennen, oder musstet ihr vorher um Erlaubnis fragen?

Benedikt Wagensonner: Das ist ein großes Missverständnis: Die Schauspielerin hat sich nach uns benannt! (lacht)

Nehmen wir an, du erzählst auf einer Party von eurer Band, wie beschreibst du dann eure Musik?

Ich würde wahrscheinlich eher den Live-Auftritt beschreiben. Wir versuchen einfach möglichst viel Spaß zu vermitteln, wir spielen auch komplett in Golden-Glitzer gekleidet, so 80er Stil. Wir machen einfach das, worauf wir Lust haben und das transportiert sich dann auch auf das Publikum. Die Leute sind meistens geflasht, wenn sie uns live sehen.

Wenn man sich eure aktuelle Single „Keep It In Your Mind“ anhört, kann man sich gar nicht so richtig entscheiden, ob die Stimmung eher euphorisch oder melancholisch ist. Was wollt ihr bei euren Hörerinnen und Hörern auslösen?

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Luke Sital-Singh: musikalische Melancholie aus L.A.

Ein Jahr nach der Veröffentlichung seines letzten Albums bringt Luke Sital-Singh eine neue EP auf den Markt. Für New Haze (erscheint am 03. April) arbeitete er mit vielen anderen Künstlern zusammen, die Single “Almost home” erschien schon im Voraus. 

Sowohl auf internationalen, als auch auf deutschen Bühnen ist Luke Sital-Singh schon lange kein Unbekannter mehr. Bereits 2015 war er in der NDR-Show Inas Nacht zu sehen. Ab Mitte April geht der Wahl-Amerikaner auf Tour durch Europa und kommt für sechs Termine auch nach Deutschland und in die Schweiz. 2018 hielt er einen bewegenden TED Talk, bei dem er auch zwei seiner Stücke performte. “I love a depressing song”, sagt er in der Rede und erklärt seine Vorliebe für traurige Lieder.
Um eine solche Stimmung zu erzeugen, braucht der geborene Brite kaum mehr als ein paar Instrumente und seine Stimme – Synthesizer und Elektro-Elemente sucht man bei ihm vergebens. Sital-Singhs Musik überzeugt durch ihren natürlich-authentischen Klang. Melancholie ist auch in seiner neuen Single “Almost home” zu hören. Sie entstand kurz nach seinem Umzug von Bristol nach Los Angeles. Für das Stück arbeitete er mit dem Gitarristen Stevie Aeillo zusammen, der bereits an Projekten von Mumford and Sons, Lana del Rey und Thirty Seconds to Mars mitwirkte. In dem Song widmet sich der Musiker der Frage, was es bedeutet, zu Hause zu sein. “We’ll barely make it but we’re almost home. To a familiar place where all the street signs glow”, singt er mit seiner sanften und dennoch rauen Stimme und hinterlässt bei den Zuhörenden eine Gänsehaut. Die weiteren Stücke auf “New Haze” sind ebenfalls in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern entstanden: “This EP is all about collaboration.”

Fazit: Bewegend, melancholisch, eingängig – das sind die Songs von Luke Sital-Singh. Ein aufstrebender Künstler, den man im Blick behalten sollte.

Autorin:

Carla Blecke

Gerade läuft die Umfrageserie „Wie wünscht ihr euch Musik unterm Radar?“ Wir versuchen euch eine möglichst große inhaltliche und musikalische Bandbreite zu bieten und möchten deshalb gern wissen, was euch am meisten anspricht. Um eure Interessen besser einschätzen zu können und um herauszufinden, was bei uns vielleicht noch unterrepräsentiert ist, würden wir von euch gern wissen, welche Genres ihr am liebsten hört. Ihr könnt maximal sieben Antworten geben. Vielen Dank für euer Feedback!
(Hinweis: Falls die Umfrage nicht zu sehen ist, hier klicken.)

Fullax: Indie-Pop auf eigene Faust

Fullax – so nennt man in Nordhessen einen Faulpelz. Auch wenn eine gewisse Gemütlichkeit herauszuhören ist, sind die zwei Musiker aus Kassel im Gegensatz zu ihrem Namen aber ziemlich aktiv.

„Do It Yourself“ ist das Motto von Julian Giese an Gitarre, Synthesizer und Gesang und seinem Bandkollegen und Drummer Jonas Hoppe. Im eigenen Studio wird aufgenommen, auch produziert und gemischt werden ihre Songs in Eigenregie. 2017 gab es eine erste EP, neulich haben die zwei mit einem einzelnen Song mal wieder von sich hören lassen.
Fullax machen ihre Musik auf sympathische Weise frei nach Schnauze. Da treffen deutsche Texte auf rhythmische Pop-Melodien, lässiger Indie-Vibe und gerade in den Videos auch Retro-Anklänge auf einen modernen Stil. Funkig abgerissene Gitarren-Chords machen den Weg frei für verträumte Synthies und ein bisschen episches Lebensgefühl darf auch mal sein.

Fazit: Mit Fullax kommt frischer Wind ins Haus: mit gutem Gespür für Sounds und Drive machen die beiden Indie-Pop im Elektro-Gewand.

Mit diesem Beitrag startet die Umfrageserie „Wie wünscht ihr euch Musik unterm Radar?“ Wir versuchen euch eine möglichst große inhaltliche und musikalische Bandbreite zu bieten und möchten deshalb gern wissen, was euch am meisten anspricht. Um eure Interessen besser einschätzen zu können und um herauszufinden, was bei uns vielleicht noch unterrepräsentiert ist, würden wir von euch gern wissen, welche Genres ihr am liebsten hört. Ihr könnt maximal sieben Antworten geben. Vielen Dank für euer Feedback!
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Kazy Lambist: Elektro-Pop aus Südfrankreich

Eingängige Melodien, trappige Beats und melancholische Klavier-Elemente: In seiner EP Sky Kiss beweist Kazy Lambist Liebe zum Detail. 

Der Künstler, der mit bürgerlichem Namen Arthur Dubreuc heißt, startete seinen musikalischen Werdegang in seiner Heimatstadt Montpellier, wo er als Jugendlicher begann, Klavier und Gitarre zu spielen. Bis heute entstehen seine Werke in seinem Home-Studio, genauer: in seinem Schlafzimmer in der französischen Großstadt. Ganz aktuell steht jetzt seine EP Sky Kiss in den Startlöchern. Ab dem 7. Februar soll sie unter die Leute gebracht werden, für März stehen außerdem vier Konzerte in Deutschland an.
Lambists Fähigkeiten am Klavier stellt er auch in der neuen EP unter Beweis. Im Song “Twitch” sorgen kurze Piano-Elemente zwischen den anregenden Rhythmen für Abwechslung. Raffiniert baut Kazy sogar Orgelmelodien in den Track “Dei” ein und versetzt uns akustisch in eine wunderbar hallende Kirche. In der Welt des Elektro-Pop ist der 25-Jährige schon lange kein Unbekannter mehr. Der Titel-Track “Sky Kiss” ist in Zusammenarbeit mit Jean-Benoit Dunckel, Musiker der Band Air entstanden. Auf Twitter bekannten sich bereits der Oscar-Preisträger Guillermo del Toro und die britische Regisseurin Ana Lily Amirpour als Fans des Künstlers. 

Fazit: Sehr entspannt, aber alles andere als langweilig: Die Musik des jungen Franzosen trifft mit ihrer unaufgeregten Art den Zahn der Zeit. Auch wenn es um die Optik geht, ist Kazy Lambist kreativ. Das Musikvideo zu “Oh My God” ist eine lebendig gewordene Kunstinstallation und absolut sehenswert.

Autorin:

Carla Blecke

Musik-News: Neue EP von Eliza Shaddad

Die Fakten:

Künstlerin: Eliza Shaddad
Das ist neu: EP Sept – Dec
Das steht an: Europa-Tour (Konzert in Zürich am 31. Januar, in Berlin am 3. Februar)

Die Analyse:

Sept – Dec heißt die neue EP von Eliza Shaddad. Das Album Future, auf das sich die EP beziehen soll, schlug schon 2018 ein und wurde unter anderem von den Sunday Times, BBC, und dem deutschen Rolling Stone gelobt. Auf Sept – Dec sind nun drei neue Songs gelandet. Alle sind sie gefühlvoll und lebendig, lassen aber auch eine gewisse Rastlosigkeit zu, was sicher auch etwas mit Shaddads Lebensweg zu tun hat: Vor ihrem Philosophie-Studium und der Jazz-Ausbildung wuchs die britisch-sudanesische Musikerin in sieben Ländern auf.
Der erste Titel „One Last Embrace“ ist düster und mysteriös, Shaddad bringt hier aber auch viel Energie mit und experimentiert mit Geräuschen, Rock-Atmosphäre und viel Bass. „Same As You“ wird passend zum Thema – es geht um die Gedanken eines Teenagers – etwas melodiöser und verträumter. Den Abschluss bildet das ruhige „Girls“, ein schöner Dream-Pop-Song.

CHILDREN: Meisterinnen der Kombination

Die Freundinnen Steffi Frech und Laura Daede meistern mit ihrem neuen Album einen Spagat. In Hype (erscheint am 31. Januar) treffen moderne Melodien auf Retro-Synthesizer, deutsche auf englische Texte und ländliche Idylle auf Großstadtgefühle. 

Die Sängerinnen sind im Norden Deutschlands aufgewachsen und kennen sich seit ihrer Kindheit. Inzwischen hat es die beiden nach Berlin verschlagen, wo sie als CHILDREN zusammen Musik machen. Nachdem sie im vergangenen Jahr die Jungs von Von wegen Lisbeth auf Tour begleitet haben, starten sie diese Woche ihre eigene Konzertreise durch Deutschland.
Der Song “Forever und Ewig” gibt kleine Einblicke in jugendliche Abenteuer der beiden. Im Musikvideo machen sie sich auf eine wilde Reise durch die sommerliche Landschaft Mecklenburg-Vorpommerns. “Wir arbeiten uns ab. Ich sage alles ab. … Ewig geht genau bis jetzt und hier” singen die Freundinnen und rufen bei einem die Erinnerungen eines unbeschwerten Sommers hervor. In fast allen Songs wird der klare Gesang der zwei untermalt von einer Basslinie, die mindestens zum Mitwippen anregt. Spätestens der Synthesizer, der in den Refrains der Lieder auftaucht, sorgt dann für das Bedürfnis, zu tanzen. Dazu kommen humorvolle, teilweise nachdenkliche Liedtexte. Der Song “Hype” macht einen stilistischen Abstecher in die 80er Jahre und ist schon nach dem ersten Mal Hören ein Ohrwurm. 

Fazit: Sommerliche Vibes, Zeitreisen durch Synthie-Sounds und nicht zuletzt eine gute Freundschaft: Mit der Bezeichnung „Future-Retro-Pop“ haben CHILDREN ihre Musik schon selbst wunderbar zusammengefasst.

  • Meilensteine:
    • 2020 Hype (VÖ 31.1.)
  • Umleitung:

Autorin:

Carla Blecke

Evan Klar: Tonmaler und Weltenbummler

Gelassen, leichtfüßig und überraschend berührend – das ist der Selfmade-Pop von Evan Klar. Ein Musiker, der von überall und nirgendwo kommt.

Geboren in Australien trieb es ihn nach Singapur, Deutschland und Großbritannien, heute pendelt er zwischen Melbourne und Berlin. Er macht Musik, wie sie nur die Leichtigkeit des Unterwegsseins komponieren kann. Klar ist ein begnadeter Geschichtenerzähler. In seinem Schlafzimmer lässt er Tag und Nacht Tonkunst entstehen, schreibt über Dinge, die er selbst erlebt hat. Mal spricht der coole Aussie, der die Klänge strahlen lässt, mal ein junger Mensch, der schwierige Etappen hinter sich hat und seine Melancholie in Lässigkeit verpackt. Inspiriert von großen Namen der Filmmusik wie Philip Glass und Hans Zimmer, arbeitet er mehr mit dem Ansatz eines „Tonmalers“ als mit dem eines typischen Popmusikers.
Das Lied „Sleep“ setzt beispielsweise mit einem Klangteppich aus Atemgeräuschen, Regentropfen und atmosphärischen Klängen ein und schafft damit eine groovige, mysteriöse und dennoch warme Ästhetik. Klar beschreibt es als „Beginn, der Anfang des Erwachsenwerdens, ein Auftakt… wie jemand, der in einem Traum aufwacht“. Diese Empfindung trägt auch der Track „Shoulders“ in sich, den Evan für seinen großen Bruder schrieb, der damals im Krankenhaus lag. Und doch wird deutlich, dass da jemand die Worte aneinanderreiht, der das Leben nicht allzu ernst nimmt. Der frisch erschiene Track „I Do“ erzählt von einer Frau, die ihr altes Leben hinter sich lässt und zu neuen Ufern aufbricht. Den kleinen Jungen in dem dazugehörigen Video möchte man am liebsten an die Hand nehmen, um mit ihm mitzutanzen. Evan Klars Musik kommt nie ohne Fröhlichkeit daher, zeigt sich energetisch und geht trotz experimenteller Elemente (etwa ein kaputter E-Bass oder Gesang durchs Telefon) leicht ins Ohr. Facettenreich macht ihn auch die Idee des Pop-Sängers als „Kollektion von Persönlichkeiten“, die bei seiner Musik mitschwingt und in „Follow me“ zusammen mit dem Elektronik-Duo SŸDE gut gelingt.

Fazit: Wer sich wie ein Reisender auf dem Weg zum Meer fühlen und dem Fernweh freien Lauf lassen möchte, muss nicht gleich in den nächsten Zug oder VW-Bus steigen. Es reicht auch einfach, den Klängen von Evan Klar zu lauschen – oder man macht einfach beides.

  • Meilensteine:
    • 2017 Debut Deepest Creatures
  • Umleitung:

Autorin:

Clara Hümmer für Musik unterm Radar

Soeckers: Münsteraner Garagen-Sound

Was die Bandmitglieder von Soeckers von Anfang an verbunden hat, ist nach eigener Aussage „das Bedürfnis, sich die Schnapsflasche bei Songs zu teilen, die mehr Vinyl als MP3 sind“. Na dann Prost!

Ihr VW-Bus hat die Band schon zu an die 100 Konzerten gebracht – Studioaufnahmen waren bisher allerdings noch Mangelware. Das soll sich 2020 ändern, wenn die vier wie geplant ihr Debutalbum veröffentlichen. Als Weihnachtsgeschenk und Vorbote haben sie mit „Halt mich“ eine erste Single vorgestellt.
Diese Single lässt schon durchblicken, wo Soeckers mit ihrem Album hinmöchten. Die raue Stimme des Sängers erinnert an AnnenMayKantereit, der Text ist auf deutsch und die Begleitung gut abgeschmeckt: dreckiger Rocksound in der Gitarre, schön softe Übergänge im Bass, der Schlagzeuger baut den Klang zum Finale auf, kann sich aber auch zurückhalten.

Fazit: Eine Band, die schon so viel gemeinsame Live-Erfahrung hat, ist erwartungsgemäß gut eingespielt und auf einander abgestimmt. Zwar ist ein Album nun eine andere Geschichte (so ganz ohne Bühnenpräsenz und Publikum) – den Jungs vertraut man aber schnell, dass sie auch dafür ein Händchen haben. Die Single lässt jedenfalls schon einiges erhoffen.

Raisa Kovacki: Pop-Nachwuchs aus Wien

John Mayer und Norah Jones nennt die österreichische Singer/Songwriterin Raisa Kovacki als ihre Vorbilder. Die Musikerin steht noch ganz am Anfang ihrer Karriere, was sie bisher von sich hören ließ, ist aber vielversprechend.

Raisa Kovacki schrieb schon als Jugendliche eigene Lieder, inzwischen ist sie Anfang zwanzig und hat ihre Basis in Wien, wo sie auch immer wieder auftritt. Ein vollständiges Album gibt es von der Solokünstlerin bisher noch nicht, auf ihrem YouTube-Kanal finden sich dafür einige schöne Cover und Songs aus eigener Feder – und seit heute kann man auch ihre Single „Sweet Talk“ streamen.
Die Stimme der jungen Sängerin wirkt bereits recht ausgereift, Kovacki singt gelassen und angenehm. Auch ihr Gitarrenspiel ist versiert und wird von der Singer/Sonwriterin stilvoll eingesetzt. Gerade die neue Single klingt dafür etwas frecher und es geht durchaus ein Drang zum Mitwippen damit einher.

Fazit: Raisa Kovacki macht zwar schon einige Jahre Musik, im Grunde hat ihr Dasein als Musikerin aber gerade erst begonnen. Kovacki singt Pop-Songs, hat aber auch Elemente aus dem Jazz parat und präsentiert so eine schöne Varianz.

Usinger: Genre-Mix auf deutsch

Die Band als Familienunternehmen: Drei Brüder wollen den Deutschpop umkrempeln.

Hinter Usinger stehen Jonas, Leo und Nico Usinger. Aufgewachsen auf dem Land in Hessen, war die Musik für die Geschwister eine Möglichkeit, aus der Beschaulichkeit der Provinz auszubrechen. 2018 brachten Usinger dann mit Kein Plan ihr erstes Album heraus, eine neue Single kommt in wenigen Tagen.
Die Songs der Band sind eindrücklich und verbinden verschiedene stilistische Elemente: Mit kratzig-cooler Stimme werden deutsche Texte gesungen, unterlegt mit folkig gezupfter Gitarre oder rhythmischem E-Bass. Dazu kommen einzelne elektronische Effekte, flinkes Schlagzeugspiel vom versierten Drummer auf der einen Seite und stampfende Beats, zu denen sich durchaus auch tanzen lässt, auf der anderen.

Fazit: Usinger sind ein wunderbar harmonierender und spannender Mischmasch aus Alternative, Indie und Pop.

  • Meilensteine:
    • 2018 Debut Kein Plan
  • Meisterwerk: Regen
  • Umleitung: