Dunkle Augen, kurze, wilde Haaren und Baggy Jeans – das ist Paula Engels. Ihre Indie-Musik ist wie ein persönliches Bild, das einen Einblick in ihre Selbstfindung, Melancholie und die Suche nach ihrem Platz in der Welt gibt. Ihre Stimme bringt Rauheit und Zerbrechlichkeit in einen Einklang und pendelt zwischen sanften Tönen und scharfer Klarheit hin und her. Dabei transportiert sie Gefühle, die auf alle zutreffen und mitten ins Herz gehen.
Paulas Karriere begann auf TikTok, wo sie Songs von Casper, Schmyt, Paula Hartmann und Nina Chuba coverte – quasi die gesamte „Wilde Herzen“-Playlist, die bei vielen Indie-Fans gut ankommt. So findet sie ihre eigene Bubble.
Ihre eigenen Songs werden von poppigen Beats und melancholischen Klavierklängen begleitet. Darin spiegelt sich eine Atmosphäre wider, die mit tiefen Bässen und gelegentlichen Auto-tune an die Momente nach der Schulzeit erinnern – die Zeit, in der man mit sich selbst und der Welt um einen herum einfach nur kämpfen möchte.
In “560km” singt sie in den ersten Takten: „Alle sagen, sei du selbst, doch ich check’ nicht, wer das ist“ und zeigt, dass Selbstzweifel genauso ein Teil des Erwachsenwerdens sind wie die ständigen Versuche, sich selbst zu finden. In “ich fühl alles” manifestiert Paula das, was sie sich wünscht. „Ich spür’ alles, ganzer Scheiß geht vorbei und ich lass mich fallen“, sagt sie zu sich selbst. “Atme ein atme aus” wiederholt sie wie ein Mantra. Für sich selbst, aber auch für die Leute, die zuhören. Als Support für Provinz, 01099, Dominik Hartz und Ennio steht sie auch mit ihrer Band auf der Bühne.
Fazit: Paula Engels bleibt so angenehm authentisch und hat dabei eine ganz unbeschwerte Coolness. Sich einfach mal keine Gedanken machen und dann doch wieder zu viele: Da findet sich doch jede*r wieder.
Autorin:
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