Jessie Monk: Australische Genre-Wandlerin

Geboren in Kanada und aufgewachsen in Australien fing Jessie Monk früh an, sich für die Musik und fürs Tanzen zu begeistern. In Melbourne hat sie unter anderem in David Bowies Musical „Lazarus“ mitgespielt, jetzt hat es sie mit Berlin dauerhaft in eine der Bowie-Städte gezogen. 2021 hat sie dort ihre Debüt-EP veröffentlicht.

Folk, Gypsy-Jazz und Indie mit einer Prise Dolly Parton – so beschreibt Jessie Monk ihre Musik und das passt tatsächlich sehr gut. Die Musikerin probiert sich aus mit komplexen Melodieeskapaden im Gesang, der ohnehin einiges an Stimmgewalt erahnen lässt. Dazu kommen derbe Geigenklänge und rhythmische Gitarre und Percussion. Der countryhafte Refrain in „Mistook You For A Man“ mit den mehrstimmigen Backings und der eher geradlinigen Rhythmik kommt da halb überraschend. Jessie traut sich außerdem auch an anspruchsvolle Cover wie „Kathy’s Song“ von Simon & Garfunkel, bei dem die Latte hoch hängt und man dementsprechend abliefern muss – auch das kein Problem für die Allrounderin.

Fazit: Inspiriert von den alten Helden gelingt Jessie Monk das Kunststück, dennoch einen eigenen Stilmix zu finden, den man so noch nicht gehört hat.

Mehr Singer-Songwriter und Folk 🍷

Vianne: Zwischen Tagebuchseiten und Großstadtlärm

Vianne hat schon mit elf ihre ersten Songs geschrieben, sich selbst das Produzieren beigebracht und war zuletzt eine von vier Teilnehmerinnen der Pop-RLP-Masterclass. Bemerkenswert ist vor allem ihre facettenreiche Stimme und die Melodien, die trotz Indie-Grundlage immer auch einen unerwarteten Twist haben.

Ydegirl: Pop, Barock und deepe Texte

Nordischer Barock trifft auf RnB, Pop, Folk – und eine Moorleiche. Die dänische Musikerin Ydegirl verbindet historische Klänge mit modernen Einflüssen und erschafft so eine verträumte, fast mystische Klangwelt.


Musik aus der Hauptstadt 🚀

Das Beat: Drama, Baby, Drama! 

Nostalgische Italo-Disco-Sounds und harte Techno-bässe verschmelzen bei Das Beat zu einem düsteren wie tanzbaren Sound. Die Berliner Band um Sängerin Eddie Rabenberger und Produzent Alexander Cowan verbindet in ihrer Musik Einflüsse aus New Wave, EDM, Punk und Electronic. Obendrauf gibt’s kosmische Klänge samt Flöte und Piano und exzentrische Performances.

2 Gedanken zu “Jessie Monk: Australische Genre-Wandlerin”

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